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BüDo: ein Kinderbuch und Neuigkeiten

Eigentlich sollte heute meine Reihe zu den Geburtsbüchern starten, die ich in meinem vorletzten Beitrag angekündigt hatte… allerdings gibt es da ein paar organisatorische Verzögerungen, darum schiebe ich heute ein anderes Buch dazwischen: Es ist ein Kinderbuch, dass wir dem Prinzen zum Kindertag geschenkt haben. Seit wir versuchen wieder schwanger zu werden, habe ich immer mal nach einem schönen Bilderbuch zum Thema „Geschwisterchen“ gesucht. Das Angebot ist wirklich groß und ich war ein bisschen überfordert. Zu meinem Glück fand die Geburtstagsfeier einer lieben Freundin vor ein paar Wochen in einer Buchhandlung statt und dort hatte ich genügend Zeit mal das ganze Angebot durchzublättern… eine tolle Feier!

Am Ende habe ich mich für Wir sind jetzt vier! entschieden. Die Geschichten sind natürlich im wesentlichen relativ ähnlich, mit mehr oder weniger viel theoretischem Hintergrund. Da der Prinz gerade erst anfängt sich auch für die Geschichten hinter den Bildern zu interessieren habe ich ein Buch ohne zu viele Erklärungen ausgewählt. Außerdem war mir sehr wichtig, dass nicht nur die rosarote Babywelt vorkommt, sondern eben auch thematisiert wird, dass so ein Baby für einen großen Bruder auch wirklich ätzend sein kann, weil Mama weniger Zeit hat und das Baby viel weint. All das hat dieses Buch und die Zeichnungen sind auch noch ganz hübsch.

Was ich nicht wusste als ich das Buch ausgesucht habe ist, dass es nun tatsächlich auch konkret wird. Ganz überraschend gab es vor zwei Wochen ein dickes fettes Plus auf meinem Schwangerschaftstest, den ich eigentlich nur gemacht habe, um endlich das Gedankenkarussell in meinem in meinem Kopf auszuschalten. Wenn alles gut geht, dann wird der Prinz ab Ende Januar am eigenen Leib erleben wie rosarot oder ätzend es ist ein großer Bruder zu sein… Morgen habe ich meinen ersten Frauenarzttermin und ich bin furchtbar angespannt. Immer wieder frage ich mich, ob alles gut ist, ob der Krümel sich richtig festgebisssen hat, ob sein Herz schon schlägt, ob ich nicht mehr spüren müsste, ob…. Ich stürze mich jetzt zur Ablenkung in die leidige Hausarbeit und bete, dass wir morgen gute Nachrichten bekommen.

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Gedanken hin und zurück

Seit wir planen wieder schwanger zu werden, gehen meine Gedanken immer wieder zurück zur Geburt des Prinzen. Immer wieder kreisen meine Gedanken darum was passiert ist und ob das eine „schöne Geburt“ war. Ich hatte keine traumatische Geburt, aber es war – abgesehen von dem perfekten kleinen Baby, das am Ende auf meiner Brust lag – auch nicht schön.

Im Endeffekt ist es genau so gekommen wie ich es immer befürchtet hatte. Ich hatte befürchtet, dass eine Einleitung plötzliche und unnatürlich starke Wehen verursachen würde und dass ich dann – wenn man sie mir anbietet – auch eine PDA wollen würde. Wie bei einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung folgten die Zwangsrückenlage, ein Wehentropf, eine heftig kristellernde Ärztin und eine fast zweistündige Pressphase, die fast noch mit der Saugglocke geendet hätte. Nach der Geburt war ich topfit… nach einer Stunde Kuschelzeit im Kreißsaal bin ich duschen gegangen und habe sogar die Dusche gewischt, weil mir das viele Blut unangenehm war. Darüber habe ich mich in dem Moment natürlich gefreut, doch im Nachhinein verstärkt es das Gefühl kaum wirklich etwas geleistet zu haben. Natürlich war es irgendwie anstrengend, aber nicht so wie es sein sollte… Ich kenne niemanden, der die halbe Geburt verschlafen hat… Gefühlt war ich eben nicht die Aktive. Da war keine Intuition, kein Instinkt, der mich geleitet hätte. Ich war in meiner Erinnerung nicht stark, sondern eben passiv.

Auch wenn es keinen Wert hat, stelle ich mir doch immer wieder die Frage, wie es anders gelaufen wäre. Hätte ich ohne die dreistündige Pause die Kraft gehabt diese Geburt spontan zu beenden? Wäre es anders gelaufen, wenn ich zu Hause den Beginn der Wehen abgewartet hätte? Wären die Wehen von allein gekommen oder war mein Körper vielleicht noch nicht so weit? Wäre es anders gelaufen, wenn mir nicht mehrfach eine PDA angeboten worden wäre? Fragen über Fragen, die mich nicht wirklich weiter bringen…

Umso mehr möchte ich mich auf die zweite Geburt besser vorbereiten. Ich möchte mich informieren über Entspannungstechniken, möchte lernen was ich tun kann… In der letzten Zeit sind (mindestens) drei Bücher über Geburten neu veröffentlich worden, die ich in den nächsten drei Wochen hier im BüDo vorstellen möchte. Ich bin so gespannt was ich da alles lernen kann. Freut euch drauf!

 

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Sonnentage

Reden wir doch mal über das Wetter… klingt ziemlich klischeehaft nach „Mir fällt gerade nix anderes ein“, doch mit Kind hat das Wetter irgendwie einen deutlich größeren Einfluss auf mein Leben als ohne. Schließlich muss ich nicht nur mich entsprechend anziehen, sondern auch den kleinen Prinzen. Und wenn ich mich verkehrt anziehe, dann friere ich halt oder schwitze oder werde nass (je nachdem…), doch wenn das Kind zu dünn angezogen, dann habe ich alle Omis in der Fußgängerzone gegen mich und mein eigenes schlechtes Gewissen oben drauf. Ich muss also besser planen, voraussehen wie stabil die Wetterlage ist und einfach mal kurz irgendwo unterstellen ist auch schwierig. Das Aprilwetter der letzten Tage war eine echte Herausforderung. Kaum war das Wetter schön, sind wir rausgestürmt, um wenigstens ein bisschen Sonne abzubekommen… nur um zehn Minuten später vor dem Hagel Zuflucht zu suchen.

Heute jedoch ist so ein Tag, an dem keine Wünsche offen bleiben. Die Sonne strahlt und keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Wir lassen den Haushalt Haushalt sein und verbringen den ganzen Tag an der frischen Luft. Wir sammeln Blüten, lassen sie auf dem Fluss schwimmen und beobachten wie sie langsam aus unserem Blickfeld verschwinden. Wir springen durch die Wasserspiele in der Fußgängerzone. Wir wippen bis zumindest mir speiübel ist. Zum Mittagschlaf geht es kurz nach Hause… Für die Räubertochter und die zweite Runde auf dem Spielplatz muss man ausgeruht sein.

Ich liebe solche Tage, an denen wir die Freiheit, die die Elternzeit mir und damit uns bietet, in vollen Zügen genießen können. Die Sonne macht uns unglaublich gute Laune, die Stimmung ist gelöst und durch die viele Bewegung dürfen wir auch auf eine gute Nacht hoffen… hoffen darf man ja…

Sonnige Grüße

Frau Pe

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Zurück in der Warteschleife

Nachdem ich es ja einigermaßen gut geschafft habe unseren Wunsch nach einem zweiten Baby entspannt angehen zu lassen (Betonung liegt auf „einigermaßen“), ist in diesem Zyklus wieder alles beim alten. Meinen Eisprung habe ich echt heftig gemerkt in diesem Monat und seit dem kreisen meine Gedanken mal wieder nur um das Thema. Ich habe leichte Mensbauchschmerzen (untypisch für ES+2ff), meins Brüste sind super empfindlich (so früh nach dem Eisprung eigentlich auch noch nicht normal bei mir) und ich bin richtig launisch… All das muss natürlich noch nichts heißen, aber es ist irgendwie der erste „normale“ Zyklus, den ich hatte seit der Schwangerschaft mit dem Prinzen und das weckt doch dezente Hoffnungen, dass es vielleicht doch schon direkt geklappt hat…

Am Wochenende bekommen wir Besuch und ich hoffe das lenkt mich etwas ab, denn noch zehn Tage hibbeln in der aktuellen Intensität halte ich einfach nicht aus…

In diesen Sinne, willkommen zurück auf meinem Hibbelblog und alles Liebe

Frau Pe

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Geschwistergedanken

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass wir uns für unseren Prinzen ein Geschwisterkind wünschen. Und auch wenn ich es kaum erwarten kann wieder schwanger zu werden, macht mir der Gedanke ein zweites Kind zu haben ein flaues Gefühl im Bauch.

Gerade habe ich das Gefühl, dass wir langsam klar kommen, dass sich eine Routine eingespielt hat mit der wir beide gut klarkommen. Ich habe mir meine kleinen Freiräume wieder erarbeitet und wir haben uns gut eingespielt. Ein neuer Mitbewohner würde all das wieder durcheinanderbringen. Der Prinz müsste lernen zurückzustehen, abzuwarten und Rücksicht zu nehmen (das würde ihm sicher nicht schaden). Das wäre sicher nicht einfach… doch es birgt auch ungeahnte Chancen. Er könnte ein großer Bruder sein, hätte einen Verbündeten im Kampf gegen seine Eltern und einen Spielkameraden (zumindest irgendwann). Ich habe auch Geschwister und kann mir eine Kindheit ohne nicht vorstellen… auch jetzt noch liebe ich meine Geschwister und will genau das auch für meinen Prinzen (auch wenn ich natürlich nur wenig Einfluss darauf habe wie sich die Geschwister dann am Ende tatsächlich verstehen). In meinem Kopf schwirrt es ganz schön und ich schwanke zwischen „Wie soll das werden?“ und „Das wird toll!“.

Wie sieht das bei euch aus? Wie waren eure Gedanken zum zweiten Kind?

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