Allgemein, Einfach Eltern, Mamasein

Weiterbildung und Bestätigung

Das ich gern lese, das habt ihr ja schon vorher mal mitbekommen, doch leider komme ich im Moment kaum dazu… wenn ich dann mal lese, dann sind es hauptsächlich Baby- und Kinderratgeber und entsprechende Blogs… (abgesehen natürlich von ungefähr 3 Lieblingsbilderbüchern „Schau mal eine Kuh… und ein Zebra… eine Kuh… ein Zebra“… Wiederholungen sind ja sehr wichtig für Kleinkinder, hab ich gelesen).

Ich finde das immer ein bisschen zwiespältig. Auf der einen Seite steht man natürlich immer in der Gefahr sein Kind zu vergleichen… doch ich für mich stelle immer wieder fest, dass es mich auch entspannt eine große Bandbreite an „Normal“ kennenzulernen. Es entspannt mich zu verstehen, warum mein Kind sich so verhält wie es sich verhält… und das das vollkommen normal ist.

Ab Februar werde ich die Ausbildung zur Einfach Eltern-Kursleiterin machen und zur Vorbereitung arbeite ich mich aktuell durch die Kursunterlagen. Ich finde es toll, dabei immer wieder zu entdecken, dass wir – bei dem was wir uns für die Kindererziehung vorgenommen haben – auf einem guten Weg sind. Attachment Parenting oder Bindungsorientierte Elternschaft (Ich finde, dass beide Begriffe furchtbar hochtrabend klingen… darum verwenden wahrscheinlich alle nur die Abkürzung AP 😉 ) war für mich in der Schwangerschaft und auch danach immer der einleuchtendste und logischste Ansatz mit einem Baby und Kind umzugehen. Und doch kamen mir auch immer mal wieder Zweifel… besonders dann, wenn der Prinz besonders anhänglich war und ich so gar nicht das Gefühl hatte, dass er sich jemals von mir lösen würde. Dann tut es mir unendlich gut, dass in den Unterlagen genau mein Kind beschrieben ist… unter der Überschrift „sicher gebundenes Kind“.

Nächste Woche findet das Wochenendseminar statt… Ich bin gespannt wie das wird. Das Seminar findet in Hamburg statt und ich will den Prinzen natürlich mitnehmen. Meine (unglaublich liebe, tolle und gutaussehende) Schwester hat sich bereiterklärt mit mir nach Hamburg zu kommen und sich tagsüber um ihn zu kümmern, damit er wenigstens nachts (und vielleicht in den Mittagspausen…) bei mir sein kann. Das macht mich glücklich und ich freue mich riesig darauf. Danke, Kleene!

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