Allgemein, Schwanger!

SSW 13: Ich mach mich dann mal unbeliebt!

Ich bin mir schon dessen bewusst, dass wir Mitte Juli und damit Hochsommer haben. Ich weiß natürlich auch, dass sich alle Welt darüber freut, dass das Wetter sich endlich – zumindest hier bei uns – auch diesen Fakten beugt. Mein schwangerschaftsbedingt angeschlagener Kreislauf hasst es aber. Ich fühl mich den ganzen Tag irgendwie matschig und mag mich gar nicht vor die Tür bewegen. Der Prinz tut mir wirklich leid. Er würde natürlich gern den ganzen Tag draußen rumstromern, aber ich schaffe das bei der aktuellen Wetterlage einfach nicht. Ich bin schon stolz auf mich, wenn wir einmal am Tag für längere Zeit auf den Spielplatz kommen… auch wenn die Auswahl an Spielplätzen stark eingeschränkt ist, weil unser Lieblingsspielplatz während des letzten Sturms den größten Baum verloren hat und jetzt eigentlich permanent im prallen Sonnenschein liegt.

Auch wenn ich mich damit jetzt wahrscheinlich unbeliebt mache, so hoffe ich doch darauf, dass es bald Herbst wird. Ich hoffe auf weniger Schwüle und etwas niedrigere Temperaturen. Wahlweise nehme ich auch einen etwas stabileren Kreislauf.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schöne Woche… was auch immer schön für jeden bedeutet.

Liebe Grüße

Frau Pe

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Allgemein, Schwanger!

SSW 11/12: Bald ist es geschafft!

Zugegeben, die Schwangerschaft wird hoffentlich noch eine ganze Weile dauern, aber zumindest das erste Drittel mit all seinen Ängsten, der Geheimniskrämerei und den Anfangswehwehchen habe ich nun fast geschafft. Ich hoffe darauf, dass ein bisschen Energie zurückkommt, dass mir nicht mehr so oft übel ist und ich insgesamt wieder ein bisschen stabiler werde. Bei der Schwangerschaft mit dem Prinzen war es tatsächlich so, dass lehrbuchmäßig ab der 13. Woche die Übelkeit schlagartig aufgehört hat. Ich hoffe mal das Beste.

In der letzten Woche hatten wir auch den regulären Ultraschall beim Frauenarzt, der um die zehnte Woche gemacht wird. Soweit ist alles in bester Ordnung. Der Kleine ist super gewachsen und der Doc meinte es gäbe keinen Grund zur Sorge. Jetzt muss ich nur entscheiden wie ich die Vorsorge in Zukunft gestalten will und das finde ich echt ein bisschen schwierig… Ich würde eigentlich gern die weitere Vorsorge bei meiner Hebamme machen lassen, auch weil ich keine Lust habe mit dem Prinzen jedes Mal so ewig beim Frauenarzt zu sitzen. Jetzt habe ich allerdings den Eindruck, dass mein Doc, von dem ich sonst ja echt begeistert bin, das echt doof findet… und irgendwie würde ich den Zwerg ja auch gern öfter sehen… Ich muss da noch mal in mich gehen. Wie habt ihr das gemacht?

Ich wünsche euch eine gute Woche!
Liebe Grüße
Eure Frau Pe

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Allgemein, BüDo

BüDo: Das Geburtsbuch

Heute melde ich mich mit dem zweiten Teil der Bücherreihe zur Geburt. In dieser Folge möchte ich euch „Das Geburtsbuch“ von Nora Imlau vorstellen. Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut dieses Buch lesen zu können und habe mir diesen „Leckerbissen“ für den Urlaub aufgehoben. Wo sonst hätte ich die Zeit knapp 300 Seiten in einigermaßen überschaubarer Zeit zu lesen. Das hat auch super geklappt und ich war viel zu schnell schon am Ende. Als das Buch dann bei uns in der Ferienwohnung herumlag, hat dann sogar meine Mama einen Blick hineingeworfen und es ergab sich ein tolles Gespräch. Erster Pluspunkt!

Doch zum Buch selbst: Der Untertitel „Vorbereiten – Erleben – Verarbeiten“ fasst es schon super zusammen. Der erste Teil „Vorbereiten“ gibt einen umfassenden Überblick über alle möglichen Themen die Geburt betreffend: Geburtsmodi, Geburtsablauf, Schmerzen, mögliche Geburtsbegleiter … Fast wie in einem Lexikon wird gefühlt alles behandelt was man als Schwangere wissen sollte.  Besonders gefallen hat mir das Kapitel „Eine gute Geburt“ in dem sehr einleuchtend und pragmatisch beschrieben wird, wie ich an die Planung meiner Traumgeburt (die ja auch für jede Frau anders aussehen kann) angehen kann, wie ich mir zunächst einmal klar darüber werden muss was ich eigentlich will und was die Konsequenzen sind. Natürlich mit dem Hinweis, dass selbst die beste Vorbereitung und der ausgeklügeltste (meine Rechtschreibprüfung kennt dieses Wort nicht…) Geburtsplan keine Garantie für eine „perfekte“ Geburt bieten.

Das Herzstück ist dann aber der zweite Teil „Erleben“. Hier werden im Detail „zehn Wege zum Kind“ vorgestellt. Von der Alleingeburt bis zum Wunschkaiserschnitt. Jeweils mit Gründen, die für oder gegen diesen Weg sprechen, dem wahrscheinlichen ungefähren Ablauf und – besonders schön – vielen Erfahrungsberichten. Wow, was für eine Leistung, all diese Facetten so wertungsfrei zu beschreiben. Jeder Weg hat seine Berechtigung und jede Frau hat das Recht selbst zu entscheiden und sich nicht rechtfertigen zu müssen für den Weg, den sie eingeschlagen hat. Im Anschluss werden noch fünf „Besondere Geburten“ vorgestellt: Geburten nach Kaiserschnitt, Zwillingsgeburten, Frühgeburten, Geburten aus BEL und die stille Geburt. Ich gestehe, dass ich das Kapitel über die stille Geburt wohl nicht hätte lesen sollen… Vielleicht sind andere Schwangere da weniger empfindlich, aber mich hat es doch ganz schön mitgenommen.

Den Abschluss bildet der Teil „Verarbeiten“ und den finde ich einfach nur großartig. Im Abschnitt „Gefühle nach der Geburt“ zeigt Nora Imlau die ganze Bandbreite der möglichen Gefühle nach der Geburt und das Spektrum ist riesig. Ich habe mich absolut wiedergefunden in „Es ist okay, rational zu sein. Nicht für jede Frau ist eine Geburt ein fast schon übersinnliches Erweckungserlebnis“. Ich erinnere mich, dass wir nach der Geburt des Prinzen allein im Kreißsaal gelassen wurden, um Zeit zum Kennenlernen und Kuscheln zu haben… Keine Ahnung wie lange, aber ich hatte nach einer Weile den Impuls nach der Hebamme zu rufen, um zu fragen, ob ich mich jetzt duschen kann. Ich habe den Impuls unterdrückt, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte und dachte, ich müsste doch jetzt weinen und überglücklich jeden Quadratzentimeter meines Kindes betrachten wollen. Aber so war es eben nicht. Mein Mann war müde und ich merkte, dass er auch irgendwann ins Bett wollte (ich lag ja schon) und ich fühlte mich schmutzig… Es tut mir gut zu hören, dass das vollkommen okay ist und an mir nix verkehrt ist, weil ich so empfunden habe.  Außerdem kommen die körperlichen und seelischen Nachwirkungen der Geburt zur Sprache inklusive möglicher Ansprechpartner, wenn in dem einen oder anderen Bereich Probleme auftreten.

Insgesamt kann ich „Das Geburtsbuch“ jeder Frau empfehlen, die sich auf eine Geburt vorbereiten möchte oder eine erlebte Geburt aufarbeiten möchte. Mir hat es für beide Aspekte schon beim ersten Lesen sehr gute Impulse gegeben und ich werde es sicher noch oft zur Hand nehmen, um einzelne Aspekte noch einmal nachzulesen.

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SSW 10: Das Zweite läuft so mit…

Das Zweite läuft so mit. Diesen Satz habe ich schon so oft gehört und auch wenn ich dem Wahrheitsgehalt noch nicht so recht über den Weg traue, so gilt das für die zweite Schwangerschaft auf jeden Fall. Während ich in der Prinzenschwangerschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit wie aus der Pistole geschossen tagesgenau hätte sagen können wie weit ich bin, wie groß der Prinz beim letzten Ultraschall war und an welchem Tag er wahrscheinlich – laut Lehrbuch – das erste Mal ins Fruchtwasser pupst, so muss ich dieses Mal tatsächlich nachrechnen in welcher Woche ich jetzt eigentlich bin. Irgendwie ist mir immer noch nicht so ganz bewusst, dass ich wieder schwanger bin, dass wir tatsächlich noch ein zweites Baby bekommen sollen. Von Zeit zu Zeit fällt es mir dann siedend heiß ein und ich frage mich, wie ich das vergessen konnte. Vielleicht ist tatsächlich einfach etwas Wahres dran, dass ein zweites Kind nie so die ganz ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt. Ich würde zwar nicht so weit gehen und sagen, dass es „mitläuft“, aber es ist, denke ich, schon so, dass ein zweites Kind sich eher anpassen muss, eher mal zurückstehen muss und das Leben nicht so komplett durcheinanderwürfeln kann, weil da eben immer noch ein großer Bruder ist, der auch seine Bedürfnisse hat. Vielleicht wird es auch ganz anders… ich werde berichten.

Die letzte Woche ist ansonsten schnell zusammengefasst: Übelkeit, Müdigkeit, ein kaputtes Auto, ein scheinbar repariertes Auto, ein doch wieder nicht funktionierendes Auto, 500km bei 30 Grad ohne Klimaanlage im geliehenen Auto, ein neunzigster Geburtstag, ein verwunderlich braves Kind, ein hochfieberndes Kind, das wimmernd nur in meinen Armen schläft.

Ich hoffe also, dass die nächste Woche ein bisschen entspannter wird und die Übelkeit dann auch irgendwann aufhört.

Bis zum nächsten Mal wünsche ich euch allen eine schöne Woche

Eure Frau Pe

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SSW 8/9: Oops…

Kennt ihr das? Ihr habt gedacht alles bedacht zu haben und dann doch den entscheidenden Punkt versaut… Naja ich hatte einen Blogbeitrag vorgeschrieben, in denen ich euch meine kurze Urlaubspause ankündige, damit sich keiner fragt, ob alles in Ordnung ist weil ich mich nicht melde… Naja nur beim Veröffentlichungsdatum habe ich mich dann um zwei (!!) Wochen vertan und darum würde der Beitrag dann nächste Woche kommen…

Jetzt sind wir wieder da. Der Prinz und ich haben für eine Woche meine Eltern am Gardasee besucht… nicht das die in ihrem Urlaub noch zum Ausschlafen kommen. Wir hatten eine tolle Zeit, haben zwei zwölfstündige Zugfahrten gemeistert, viiiiel Pasta und  Eis gegessen, tonnenweise Steine in den Gardasee geworfen und Oma und Opa hatten viel Gelegenheit ihren Lieblingsenkel in Aktion zu erleben.

Schwangerschaftsmäßig ging es mir zunächst wirklich gut. Der letzte Ultraschall an 8+0 war super, alles zeitgerecht entwickelt und der Frauenarzt hat die Reste eines kleinen Hämatoms gesehen, dass wahrscheinlich für die Schmierblutungen in der Woche davor verantwortlich war.  Die Übelkeit ist auf ein Minimum zurückgegangen, auch die Energie kam etwas zurück… wahrscheinlich hat auch die Aussicht auf den Urlaub mich beflügelt. Seit Samstag jedoch ist irgendwie der Wurm drin. Mir ist dauerübel, ich habe Rücken,  meine Verdauung spielt verrückt und ich bin soo unendlich müde. Für heute habe ich mein Tageskind erst einmal abgesagt, auch weil ich kurz die Befürchtung hatte, dass ich mir eine Magen-Darm-Infektion aus dem Urlaub mitgebracht habe. Jetzt langsam denke ich aber, dass ich einfach „nur“ schwanger bin. Ich hoffe, dass das bald wieder etwas besser wird und ich wieder fitter werde… besonders für den Prinzen, der doch im Moment immer mal ein bisschen zurückstecken muss.

Heute sind wir bei SSW 9+5 und in weniger als zweieinhalb Wochen ist das erste Trimester schon wieder vorbei…

Bis bald, ihr Lieben

Eure Frau Pe

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