Allgemein, Mamasein

Mein großes Baby

Es war trubelig in den letzten Wochen und ich war die ganze Zeit irgendwie beschäftigt und abgelenkt. Da war irgendwie kaum Zeit meinen Prinzen zu beobachten. Jetzt in dieser kurzen Woche kann ich ein bisschen runterfahren und es bleibt ein bisschen mehr Zeit übrig. Und ich stelle fest: Mein Baby ist ganz schön groß geworden. Irgendwie erwachsen. Komisch. Wann ist das denn passiert? Eben war er doch noch ein Baby und nun sitzt er da und schaut sich hochkonzentriert meinen Atlas an. Oder will mir unbedingt helfen die Einkaufstüte zu tragen. Oder isst ganz allein einen Joghurt (ohne dass man danach die Küche renovieren muss). Oder klettert die Leiter zur Rutsche hoch und rutscht wieder herunter. Er kennt so viele Dinge und Worte… manchmal ist es direkt unheimlich. Letzte Woche hat er meine Socken vom Vortag gefunden und ich sagte: „Die sind schmutzig und müssen in die Wäsche“. Er nimmt die Socken, geht weg und etwas später finde ich die Socken tatsächlich in der Wäschetonne wieder. Er weiß genau wie unser Frühstücksporridge zubereitet wird. Wahrscheinlich bringt er mir bald Kaffee ans Bett 😉 Obwohl er noch kaum spricht, kann ich ihn doch meistens ziemlich gut verstehen, denn er macht ein paar Gebärden und hat eben doch seine eigenen Laute und „Worte“ für viele Dinge, mit denen wir im Alltag zu tun haben.

Mein großes Baby… ich bin so stolz auf dich!

Sentimentale Grüße

Eure Frau Pe

Advertisements
Standard
Allgemein

Endlich Ostern!

In diesem Jahr hatte ich Ostern so nötig wie selten zuvor… nicht nur wegen der freien Tage, sondern auch wegen der Erinnerung daran wer hier der Chef ist: Ich weiß nicht, wie ihr die Karwoche in diesem Jahr erlebt habt, aber für mich war es schwierig. Es war viel zu tun, der Prinz hatte beschlossen, dass ihm eine halbe Stunde Mittagsschlaf pro Tag vollkommen ausreichen, Tante Rosa kam zu Besuch und außerdem hatten wir Nieselregen. Nichts davon war geeignet meine Grundstimmung auch nur annähernd aus dem roten Bereich herauszuholen. Die Terroranschläge in Brüssel Anfang der Woche haben mir dann den Rest gegeben und ich bin kurz ausgeflippt. Ich hätte gern einfach nur geheult. Als der Prinz im Bett war, habe ich genau das auch ausgiebig getan… Ich hatte Angst. Ich hätte gern mein Baby geschnappt und wäre mit ihm irgendwohin gegangen wo er sicher ist… Aber wo sollte das sein? Ich weiß, dass das albern ist, aber mein erster Impuls war genau das…

Mein Mann und ein paar gute Freundinnen am Telefon haben mich dann notdürftig wieder runtergebracht und ich konnte wieder einigermaßen klar denken… und ich konnte mich wieder daran erinnern warum wir Ostern feiern. Wir dürfen feiern, weil Jesus den Tod besiegt hat. Ich darf meine Sorgen, meine Angst und meinen Ärger bei ihm abladen… und er wird sich darum kümmern.

Vorgestern habe ich bei Facebook einen Witz gelesen: Als Jesus am Kreuz gestorben ist, verhandelt Nikodemus mit Joseph von Arimathäa darüber, Jesus in dessen Felsengrab legen zu können. Joseph ziert sich und sucht nach Ausreden, dass das Grab ja für seine Familie sei und so. Da sagt Nikodemus: „Nun hab‘ Dich doch nicht so – ist doch nur übers Wochenende!“

Es tut gut mich immer wieder daran zu erinnern, dass es manchmal für eine begrenzte Zeit so aussehen kann, als ob das Böse in der Welt die Oberhand gewinnt, aber „nach dem Wochenende“ wird sich zeigen, dass Jesus der Stärkere ist.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Standard
Allgemein

Begrenzungen

Es gibt Tage, an denen ich das Gefühl habe, ich könnte die Welt einreißen. Ich habe Träume und Pläne. Und dann kommt das Leben dazwischen. So waren die letzten Wochen und darum war es hier auch etwas ruhiger in den letzten Tagen… nachdem meine vorgeschriebenen Artikel aufgebraucht waren. Ein Infekt jagt hier den nächsten, irgendwas ist immer. Eine ToDo-Liste, die immer länger statt kürzer wird. Mein Minijob, der nicht ganz so unproblematisch anläuft wie gedacht. Spontaner Besuch, der mich ein bisschen überrumpelt und den ich trotzdem nicht absage. Warum eigentlich? Naja ich mag die Besucher eben… wenn auch nicht den Zeitpunkt und die Umstände des Besuchs. Und bisher hatte ich immer den Eindruck „Das passt schon noch!“. Gestern (ok inzwischen schon vorgestern) lag ich dann mit schlimmen Magenkrämpfen im Bett und wusste eigentlich genau was mein Körper mir sagen will. Wir brauchen Ruhe. Ein bisschen Freiraum zum Luftholen und Durchatmen. Ich hoffe auf Ostern!

Standard
Allgemein, Mamasein, WHIDG?

WHIDG? Erstausstattung

Kennt ihr diese langen Listen mit all den Dingen, die ein Neugeborenes angeblich alle braucht? Auf jeder Babyseite im Internet findet man sie wahlweise mit oder ohne ungefähren Preisangaben, die einem die Ohren zum Schlackern bringen. Natürlich weiß man beim ersten Kind nicht genau was man alles so braucht und darum bekommt ihr heute meine Liste mit Kommentaren:

  • Kinderwagen (steht auf den meisten Listen ganz oben, wahrscheinlich weil es wohl der teuerste Artikel auf der Liste ist… wir haben unseren für unschlagbare 30€ gebraucht gekauft): Unser Kinderwagen steht die meiste Zeit ungenutzt in der Garage… ich benutze lieber das Tuch und nur mein Mann nutzt ihn einmal in der Woche. Wenn beide tragen wollen, braucht man auch keinen.
  • Babyschale fürs Auto
  • Windeln: Wir benutzen Mullwindeln mit PUL-Überhosen. Eine Erstausstattung haben wir gebraucht von einer Freundin bekommen und haben noch ein paar Sachen dazugekauft. Insgesamt haben wir 60 Mullwindeln und 3-4 Überhosen in jeder Größe.
  • Klamotten: Auch da haben wir eine Erstausstattung von meiner Tante bekommen, viel auf Flohmärkten gekauft oder selbst genäht. Ein paar Teile haben wir natürlich auch gebraucht gekauft. Zu den Mengenangaben macht hier jeder andere Vorschläge. Wir hatten in der ersten Größe ungefähr je sieben Langarm-Bodys und Pullover, drei Hosen und drei Strumpfhosen, dazu ein paar kurze Teile, die der Prinz jedoch so gut wie nie getragen hat, weil er ein Winterkind ist. Wir hatten auch eine oder zwei Jacken, aber da ich ihn meistens im Tuch mit unter meine Jacke genommen habe, waren die fast überflüssig. Ach ja: Mützen hatten wir auch einige. Wir hatten auch viele viele Söckchen, aber da er die ständig verloren hat sind wir sehr schnell zu Strumpfhosen übergegangen
  • Tragetuch/-tücher und Tragejacke: Waren für uns unersetzlich, aber zum Tragen schreibe ich noch mal separat einen Artikel… Es gab auch schon mal einen hier.
  • Babybadewanne/Badeeimer und Badethermometer: Gerade für die ersten Wochen ist der Badeeimer toll, aber selbst bei unserem Minibaby hat er nur drei Monate gereicht. Zur Sicherheit haben wir die ersten beiden Male das Thermometer benutzt, das ist aber wohl kein Muss.
  • Lammfell/Krabbeldecke
  • Laufstall: Den Laufstall haben wir von einer Freundin gebraucht bekommen… aber der Prinz hat nie darin gelegen. Jetzt haben wir ihn zum Treppengitter umgebaut.
  • Wickelkommode mit Auflage: Wir haben eine normale Kommode gekauft und selbst einen Aufsatz gebaut. Die Auflage habe ich genäht aus einer Wachstuchtischdecke, die ich mit Styroporkügelchen (für Sitzsäcke) gefüllt habe. Das hat den Vorteil, dass der Kleine nicht so leicht wegrollen kann.
  • Wärmelampe für den Wickeltisch
  • Gitterbett mit Matratze: Das Gitterbett ist noch vom Mann, wir haben es nur neu gestrichen und eine neue Matratze gekauft. Geschlafen hat der Prinz noch fast gar nicht darin… Auch dazu habe ich hier schon mal etwas geschrieben.
  • Spannbetttücher und wasserdichte Unterlagen als Matratzenschutz
  • Schlafsäcke
  • Fieberthemometer
  • Stillkissen: Zum Stillen fand ich das ja mehr als unpraktisch, aber in der Schwangerschaft habe ich es geliebt und auch danach habe ich es als Abgrenzung für das Baby benutzt, damit er mir nicht vom Sofa rollen kann.

Ich hoffe, dass ich nichts wesentliches vergessen habe… wenn euch noch etwas einfällt, dann schreibt es mir doch in die Kommentare, dann kann ich das ergänzen.

Beim zweiten Kind hätte ich gern noch eine Federwiege, aber das ist auch alles was ich ein bisschen vermisst habe.

Vielleicht ist das ja für die eine oder andere Schwangere da draußen eine kleine Hilfe.

Alles Liebe

Frau Pe

Standard
Allgemein

Frühjahrsputz

Der Frühling naht mit großen Schritten. Ich sehne mich danach, dass es endlich wieder heller draußen wird, heller und wärmer. Ich sehne mich danach, dass wir einfach schnell das Haus zu einem Spaziergang verlassen können ohne mich und das Kind in mehrere Schichten warmer Klamotten einpacken zu müssen. Ich sehne mich nach Blumen und bunten Farben. Gleichzeitig sehne ich mich nach mehr Ordnung und System und so kam mir der Frühjahrsputz von Heike vom Blog relleomein gerade recht und ich will nach unserem Urlaub an ihrer 15 Schubladen-Aktion teilnehmen. Dabei sollen 15 Schubladen sortiert und entrümpelt werden. Natürlich müssen es keine Schubladen sein, auch Regalbretter oder Unterbettboxen sind erlaubt. Schon beim spontanen Nachdenken fallen mir mindestens zehn solcher „Mini-EInheiten“ ein, die so eine Behandlung dringend nötig hätten und ich freue mich darauf die in der nächsten Woche mal anzugehen… Die freien Tage im Urlaub will ich (unter anderem) dafür nutzen mir eine konkrete Liste mit meinen 15 Schubladen zu machen, die ich dann nach und nach in Ordnung bringen will.

Habt ihr auch das Bedürfnis einen Frühjahrsputz zu veranstalten? Was habt ihr geplant?

Wenn ihr das lest, bin ich schon im Schnee… hoffentlich…

Liebe Grüße

Eure Frau Pe

Standard