Schwanger!

24 + 0: Urlaub

Zwei Wochen ohne Update hatten natürlich einen Grund… Wir hatten Urlaub! Endlich!
Die erste Woche haben wir damit verbracht meine seeehr lange ToDo-Liste abzuarbeiten. Am Ende war die Zeit natürlich viel zu kurz, doch nach vielen (sehr vielen) Diskussionen, einer Menge Schweiß und ein paar Tränen haben wir jetzt alle „großen“ Sachen für Pepe fertig. Er hat ein Bettchen direkt neben meinem Bett und eine Kommode samt selbstgebautem Wickelaufsatz. Ich habe ja zwischendurch nicht mehr daran geglaubt, doch der Mann (hab ich schon erwähnt, dass ich den besten aller Männer geheiratet habe?) hat einen sehr schönen stabilen Aufsatz für die gekaufte Kommode gebaut. Natürlich ist das jetzt kein Standardmaß und so darf ich die Auflage selbst nähen… Ein neuer Punkt auf meiner Mutterschutz-toDo-Liste 😉
Die zweite Woche haben wir dann ganz entspannt an der Müritz verbracht. Wir sind ein wenig Rad gefahren, haben in Seen gebadet, Adler und Bären beobachtet und uns insgesamt gut erholt. Dann noch ein Besuch bei meiner Tante (Ausbeute: gefühlte zehn Kisten mit Babyklamotten) und unser Familienwochenende in Potsdam. Das war wirklich schön.
Auf dem Heimweg heut uns unser Glück dann leider verlassen und wir hatten eine Panne auf der Autobahn und mussten eine Nacht im Hotel verbringen, was den Start in die Arbeitswoche (besonders für meinen armen Mann) nicht wirklich entspannter gemacht hat.
Heute dann hatte ich wieder einen Termin beim Onkel Doktor und alles war top. Alle Werte absolut im Normbereich… Super! Aktuell habe ich auch kaum Beschwerden. Ein bisschen Sodbrennen, ein bisschen Rückenaua und ein etwas schwacher Kreislauf (aber das kann auch an der Hitze liegen). Sonst ist alles top und ich starte hochmotiviert (oder zumindest zuversichtlich) in die letzten sieben Arbeitswochen vor dem Mutterschutz…
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche
Alles Liebe
FrauPe

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BüDo

BüDo: Ich und die Menschen

Heute ist ja Donnerstag und weil ich Urlaub habe, habe ich auch Zeit eine Rezension zu schreiben. Heute mal keine Mädchengeschichte, sondern ein naja… irgendwie fällt mir nicht mal ein Genre dafür ein. Darum erst einmal die harten Fakten:

Titel: Ich und die Menschen: Roman*

Autor: Matt Haig

Deutscher Taschenbuchverlag, 352 Seiten

Dieses Buch war ein Spontankauf. So spontan, dass ich nicht einmal den Klappentext gelesen habe. Allerdings war ich mir sicher, dass ich den schon gelesen habe und ich mir damals gedacht hatte „das klingt ja interessant, irgendwann will ich das mal lesen“. Doch dann habe ich angefangen zu lesen und wurde bitter enttäuscht, denn irgendwie hatte ich mich wohl im Buch geirrt. Diese Buch war definitiv nicht die lockere Geschichte mit ein bisschen Liebe, die ich erwartet hatte, sondern es geht um Außerirdische. Ich hasse eigentlich Bücher über Außerirdische. Aber kurz zur Story: Ein Mathematikprofessor macht eine bedeutende Entdeckung, die die Entwicklung der Menschheit entscheidend beeinflussen kann. Eine außerirdische Rasse hat (aus unverständlichen Gründen) etwas dagegen, ermordet den Professor und lässt einen Außerirdischen (den Ich-Erzähler) seinen Platz einnehmen. Er hat die Aufgabe alle Menschen zu töten, denen der Professor von seiner Entdeckung erzählt hat und alle Aufzeichnungen zu vernichten. Außerdem soll er etwas mehr über die Menschen als Rasse herausfinden.

So sehr ich am Anfang enttäuscht war, so begeistert war ich am Ende des Buches. Der Anfang ist einfach witzig, weil der Außerirdische ja erst einmal lernen muss sich auf der Erde unter den Menschen zurecht zu finden. Dabei nimmt er so einige Fettnäpfchen mit und stößt einige Menschen vor den Kopf. Je mehr er die Menschen kennenlernt, um so mehr verändert er sich und sein Auftrag fällt ihm zusehends schwerer. Das Ende werde ich nicht verraten, aber das Buch gibt eine Menge Gedankenanstöße über uns Menschen, über unser Wesen und was uns so ausmacht. Ich mochte die Kombination aus der trockenen Logik der Außerirdischen und der sehr menschlichen Menschen und denke noch sehr oft über die eine oder andere Aussage nach.

Mein Fazit: Ich bin sehr sehr glücklich über meinen Fehlkauf!

 

*Übrigens: Ich will ganz offen sein. Wenn ihr auf den Buchtitel klickt, dann landet ihr auf Amazon.de und könnt euch dort das Buch direkt anschauen oder noch mehr Rezensionen dazu lesen. Und wenn ihr darüber das Buch tatsächlich kauft, dann bekomme ich eine kleine Provision. Davon kann ich mir dann weitere Bücher kaufen und neue Rezensionen schreiben und neue Links einbauen… The Circle of Life *sing*

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Schwanger!

22+0: Arbeitstitel

Da wir den Namen unseres Babys vor der Geburt niemandem verraten wollen und der alte „Arbeitstitel“ eher nach einem Mädchen klang, gibt es jetzt einen Neuen: „Pepe“. Habt oder hattet ihr auch „Arbeitstitel“ für eure Kleinen, bevor sie geboren wurden?

Die nächste Woche steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen für Pepe. Wir haben Urlaub und wollen das Schlafzimmer renovieren, die Kommode aufbauen und einen Wickelaufsatz bauen, das Babybett meines Mannes (also das in dem er schon als Baby geschlafen hat) herrichten und die Babysachen, die wir schon haben sortieren und einräumen. Viel zu tun, aber dann sind schon einige groooße Punkte von meiner ToDo-Liste erledigt und ich bin ein bisschen entspannter… zumindest hoffe ich das.

Sonst geht es mir sehr gut. Es ziept und sticht immer mal woanders. Pepe hat auch gestern schon meine Blase entdeckt und vor lauter Freude über den Sieg beim Fußball ein bisschen darauf herumgetrampelt. Meine Hormone fahren Achterbahn und mein armer Mann muss das ertragen. Also soweit alles gaaaanz normal, fast schon langweilig. Naja fast… Schon seit einer Weile hatte ich immer mal wieder (mit steigender Tendenz) einen stechenden Schmerz am Schambein. Das hat mich gewundert, denn dieses typische Ziehen und Ziepen fühlt sich doch anders an. Am Freitag wurde dann am Abend mein Bauch hart. Nachdem meine Mama mir immer gesagt hat, ich solle bei ersten Zeichen für vorzeitige Wehen SOFORT zum Arzt (Sie hatte eine Cervixinsuffizienz) gehen und ich im Internet ein bisschen herumgestöbert habe (ja, ich weiß… nicht klug), habe ich also den Mann geschnappt und wir sind zu einer spontanen Kreißsaalbesichtigung ins hiesige Krankenhaus gefahren. Dort angekommen waren alle überraschenderweise super nett, keiner hat mich angemotzt von wegen „hysterische Erstgebärende“, sondern es gab nur beruhigende und verständnisvolle Menschen „Woher sollen Sie denn auch wissen was normal ist… sie dürfen jederzeit wieder vorbeikommen“. Insgesamt gab es (natürlich) Entwarnung. OT „Ihr Gebärmutterhals reicht von hier bin in die nächste Stadt, da fällt kein Kind raus!“ Positiver Nebeneffekt: Das war das erste Mal, dass auch mein Mann den kleinen Pepe mal im Ultraschall anschauen konnte, der musste bisher immer arbeiten und konnte nicht mit zu den Untersuchungen kommen.

Fazit aus dieser Woche: Eigentlich hatte ich immer gedacht, dass ich nicht so hysterisch bin (fast hätte ich mich als coole und entspannte Schwangere bezeichnet… ha), aber nach der Aktion in der letzten Woche und dem Besuch im Kreissaal am Freitag muss ich das wohl endgültig revidieren.

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Schwanger!

21+0: Angst und Erleichterung

Und wieder ist eine Woche vergangen und die verging leider nicht ganz so easypeasy wie die Wochen davor. Angefangen hat alles ja ganz super. Ich habe mich gefreut meinen Sohn (das klingt immer  noch seltsam) immer wieder spüren zu können. Am Samstag waren wir dann auf einem Ausflug in Weimar und danach gab es erst einmal keine Blubberbläschen und Tritte in meinem Bauch. Auch vorher waren die Bewegungen ja noch nicht regelmäßig, aber am Sonntag Abend hab ich mir dann doch langsam Sorgen gemacht. Ruhig im Bett liegen und in den Bauch pieksen hat nix gebracht, er war zu keinem Stubser mehr zu bewegen. Heute morgen dann habe ich wirklich Angst bekommen und hab mir schon den Plan zurechtgelegt eher von Arbeit zu gehen, um noch beim Frauenarzt vorbeizuschauen (da musste ich ja eh noch hin, weil ich den nächsten Vorsorgetermin mitten in unseren Urlaub gelegt hatte und den wollte ich verschieben). Das waren heute früh echt die schlimmsten zwei Stunden in dieser Schwangerschaft (bisher!). Ich war schon kurz davor direkt den Zug wieder nach Hause zu nehmen und direkt zum Arzt zu gehen.

Doch dann gab es die Erlösung: Kaum saß ich auf meinem Stuhl um Büro, ging die Party im Bauch richtig los. Als wenn er mir sagen wollte: „Mama, mach die keine Sorgen. Ich bin doch hier!“ Der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, hat sicher das ganze Büro gehört.

Ansonsten gibt es nix weiter Aufregendes zu berichten. Nur meine Rückenschmerzen machen mir langsam zu schaffen, manchmal kann ich kaum laufen. Ich befürchte das könnte ein Problem werden. Mal sehen wie das weitergeht… Ich werde nächste Woche mal meine Hebamme fragen.

Alles Liebe

Frau Pe

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Selbst gemacht

Ich komme zu nichts!

Es gibt tausend Dinge, die ich gern machen will… doch irgendwie wird das alles nix. Ich komme von Arbeit und falle gefühlt nur noch ins Bett. Selbst am Wochenende schaffe ich nur das was unbedingt gemacht werden muss und all das was ich gern machen möchte bleibt auf der Strecke. Ich will einen Babyschlafsack nähen, Deko für den Wickeltisch eine Krabbeldecke und Babyklamotten… Ich kann doch nicht alles auf den Mutterschutz schieben… wer weiß wie es mir dann geht und ob ich dann noch hinter die Nähmaschine passe *grins*

Heute habe ich es immerhin geschafft einen Patchworkblock für ein Gemeinschaftsprojekt bei Facebook zu nähen. Aber damit ist das Wochenende auch schon wieder vorbei.

Selfie mit Patchworkblock

Selfie mit Patchworkblock

Mein einziger Lichtblick ist der Urlaub in einer Woche, da wird das Schlafzimmer gestrichen, die Wickelkommode aufgebaut und das Babybettchen abgeschliffen und neu gestrichen. Hoffentlich bleibt da nebenbei noch ein bisschen Zeit einige der anderen Projekte in Angriff zu nehmen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Frau Pe

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