Kinderwunsch

Nachtrag zum Drachen und seinen „Vorboten“

Danke für all die lieben Kommentare zu meinem Post von gestern.
Tatsächlich kann ich damit jetzt viel besser umgehen, als mit dieser seltsamen Ungewissheit in den letzten Tagen. Hoffen und sich kopfschüttelnd dabei zusehen…

Ich werde demnächst auf jeden Fall mal zum Frauenarzt gehen, um mich nochmal wegen der „ewigen“ Menstruationsschmerzen zu erkundigen.
Diesmal hatte ich fast zwei Wochen vorher schon die ersten Anzeichen und das hatte ich früher nie. Normal waren bei mir leichte Schmerzen am Tag vor der Mens, dann ein richtig heftiger Tag und dann war es auch wieder gut. Klar durch die Pille (hab ich fast zwei Jahre genommen) wurde das noch weniger, aber im Moment wird es jeden Monat heftiger bzw. v.a. länger.
Vielleicht versuche ich den Termin geschickt um den nächsten Eisprung herum zu legen, dann bekomme ich dazu gleich noch eine Wasserstandsmeldung wie es aussieht. Meinen Eisprung merke ich nämlich nie (also ich kann mir da verschiedenes einbilden, aber wenn es danach geht, dann habe ich mindestens sieben Eisprünge pro Zyklus 🙂 )

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Kinderwunsch, Pusteblumen

Mein Zyklus spinnt!

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal wirklich über unseren Kinderwunsch geschrieben habe, doch jetzt muss es mal wieder sein. Gestern hätte die Mens kommen sollen, doch heute ist sie immer noch nicht da. Abgesehen von den typischen Bauchschmerzen und einem negativen Schwangerschaftstest habe ich also keine Haltegriffe in meiner Gefühlsachterbahn. Alles sagt mir, dass es nicht sein kann, aber mein Gefühl sagt was anderes und wo bitte bleibt die Mens? Sonst kam sie immer so pünktlich und jetzt schon im letzten Monat einen Tag zu spät und jetzt nochmal mindestens einen Tag später?
Sorry fürs Jammern, aber ich will endlich Gewissheit haben und diesen Zyklus abschließen.

Eine kleine Pusteblume habe ich dann aber doch noch: Die Sonne scheint! Nach mehreren Tagen Dauerregen ist das eine Wohltat und mindestens ein Erwähnung wert… Man kann ja nicht immer nur meckern…

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Pusteblumen, Selbst gemacht

Pusteblumen: Pfingstmontag

Pfingsten beschert uns einen zusätzlichen freien Tag und mir die Möglichkeit endlich mal meine Nähmaschine auszuprobieren, die mir mein Mann jetzt schon vor mehreren Monaten geschenkt hat *hust*

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Heute aber war sie fällig und einige vergnügte Zeit später habe ich zwei Kissenbezüge

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und ein neues Inlett für unseren Wäschekorb

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produziert. Ich bin begeistert davon wie gut das alles noch ging, obwohl es doch einige Jahre her ist das ich das letzte Mal eine Nähmaschine unter meinen Fingern hatte.

Außerdem habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet und mit meinem Mann Quarkstrudel an unserem neuen Kachelofen gegessen… So gemütlich… Insgesamt einfach ein wunderschöner Tag, auch wenn das Wetter mehr als mies ist.

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Kinderwunsch

Willst du meine Mama befrüchten?

Der heutige Blogtitel ist ein Filmzitat aus dem Film „Männerherzen 2“, den mein Mann und ich sehr mögen (auch wenn es streng genommen eine ziemliche Schnulze ist). Wir mögen neben dem Titelsong „Ich such die ganz ganz ganz große Liebe“ vor allem dieses Zitat.Es hat seinen Einzug in unseren Sprachgebrauch schon gefunden, wenn wir über die „schönste Nebensache der Welt“ sprechen.

Und damit sind wir auch schon mitten im Thema. Im Blog von Fräulein Nullpunktzwo gab vor einigen Wochen es einen lesenswerten kleinen Artikel, der mich doch ein bisschen zum Nachdenken gebracht hat. Warum fällt es uns so schwer über Sex zu sprechen? Schon bei der Bezeichnung geht es ja los. Wir finden ständig neue Begriffe. Mir ist es auch schwergefallen das Wort ‚Sex‘ zu schreiben, leichter wären so Bezeichnungen wie „Herzeln“, „Miteinander Schlafen“ (wer schläft denn dabei?), „die schönste Nebensache der der Welt“, „Bienchen setzen“, um nur mal die gängigsten zu nennen, die man hier in den Blogs so liest.

Dazu kommen dann natürlich noch die ganz persönlichen und individuellen Bezeichnungen à la „Willst du mich heute befrüchten?“ Da hat sicher jedes Paar so seine eigenen Gewohnheiten und ich glaube keiner – mal abgesehen von irgendwelchen Filmcharakteren – fragt ernsthaft seinen Partner „Willste fi**en?“ Das klingt nicht sehr romantisch. Ok, ich gebe zu, dass ich das ab und zu mal mache… aber dann ist es nie ernst gemeint, sondern nur um den besten Ehemann der Welt ein bisschen zu schockieren.

Wir sehen also, dass schon die Frage der Bezeichnung unglaublich schwierig und komplex zu klären ist, aber da kann man noch ein bisschen drüber schmunzeln. Noch viel schwieriger ist es aber noch über Sex an sich zu sprechen… es schockiert mich an mir selbst, dass sich in mir alles zusammenzieht, schon bei dem Gedanken öffentlich über mein Sexleben zu reden bzw. zu schreiben. Ich werde das auch darum nicht tun.

Am einfachsten ist es noch mit meinem Mann. Das sollte wohl auch so sein… aber auch da fühle ich mich manchmal unanständig, albern oder? Ich bin wirklich nicht prüde. Ist es nicht auch gut seine Intimsphäre zu schützen. Diesen Bereich zu einem VIP-Bereich nur für meinen Mann und mich zu erklären? Und trotzdem ist es doch schade, dass ich mich so schwer damit tue mich mit anderen Frauen auszutauschen? Ich weiß, dass es für eine Beziehung wichtig ist, dass nicht alles nach außen getragen wird und bestimmte Themen nicht an die Öffentlichkeit, aber auch dafür gibt es ja Grenzen. Ein Beispiel: Auch wenn ich einen Streit nicht an die Öffentlichkeit trage, so werde ich mich doch, wenn es mich belastet, mit meiner Mama, meiner Schwester oder einer guten Freundin anvertrauen und ggf. um Rat fragen. Beim Thema Sex (je öfter man das Wort schreibt umso weniger seltsam wird es…) funktioniert das aber nicht so. Woran liegt das?

Ich bin fasziniert davon, dass meine Prägung und ein seltsames Schamgefühl mich so sehr beeinflussen können. Ist das gut oder nicht? Ich weiß es nicht genau… Das Thema wird wohl noch eine Weile in mir arbeiten.

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