Allgemein, Schwanger!

SSW 31: Meer, Strand, Shopping und Entspannung

So klingen Urlaubsträume. Natürlich kamen die Eskapaden der deutschen Bahn in meinen Träumen nicht vor, aber abgesehen davon hatte ich ein tolles Wochenende. Schon vor ein paar Wochen hatte mich eine ebenfalls schwangere Freundin gefragt, ob ich Lust auf ein kinderfreies Wochenende habe und sehr schnell stand fest, dass wir eine weitere Freundin in Rostock besuchen.

Nachdem ich dann am Ende halb zwei in der Nacht in Rostock ankam, hat die plötzliche Kinderfreiheit mir trotzdem noch über sechs Stunden ungestörten Schlaf beschert und wir konnten gemütlich in den Tag starten. Frühstück mit frischen Brötchen, Spaziergang am Meer, Shopping und Weihnachtsmarkt. Daneben natürlich noch eine Menge Alberei und Gekicher. Es war wirklich lustig und schön… auch wenn sich natürlich die Kinder immer wieder in unsere Gespräche geschlichen haben, war es toll so unbeschwert in den Tag hineinzuleben und nicht in jedem Geschäft in Dauerschleife „Bitte nichts anfassen!“ und „Leg es wieder zurück, das möchte ich nicht kaufen.“ sagen zu müssen.

Solche Auszeiten tun mir sehr gut und ich kann mit neuer Energie in den Alltag zurückkehren.

Ich wünsche euch eine entspannte erste Adventswoche

Liebe Grüße

Frau Pe

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SSW 30: Die große Drei!

Da ist sie! Die letzte Phase der Schwangerschaft hat gefühlt spätestens jetzt begonnen. In der letzten Schwangerschaft hat meine Hebamme gesagt, dass „wir jetzt auf der sicheren Seite“ seien und irgendwie ist das schon ein gutes Gefühl. Auch mein Frauenarzt hat den nun doch wieder kürzeren Gebärmutterhals ganz gelassen hingenommen und hielt das jetzt wohl nicht mehr für besonders wichtig. Mir soll es nur recht sein.

Meine letzte Woche war leider nicht so toll. Ich hatte richtig fieses Sodbrennen… dauerhaft. Beim letzten Mal hatte ich das auch immer mal, aber eben nicht so stark und auch nicht ständig. Ich kenne jetzt wahrscheinlich alle Hausmittel und Tipps, die das Internet zum Thema bereithält und war zwischendurch schon kurz davor in die Apotheke zu gehen und tatsächlich Medikamente zu besorgen. Am Ende hieß meine Rettung Zwieback… ich kann schließlich nicht den ganzen Tag auf der linken Seite auf dem Sofa liegen. Naja seit zwei Tagen geht es etwas besser und darf auch gern so bleiben.

Am Freitag fahre ich mit ein paar Freundinnen an die Ostsee, um noch ein paar kinderfreie Tage zu genießen… drückt uns die Daumen für schönes Wetter. Die zweimal sechs Stunden Zugfahrt werden hoffentlich ausreichen, um meine Adventskalenderverspätung aufzuholen. Ich freue mich wahnsinnig auf die gemeinsame Zeit.

Soviel von mir. Ich hoffe ihr habt auch tolle Pläne und eine gute Woche.

Liebe Grüße

Frau Pe

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SSW 29: Fast Jahresende

Schon wieder ist eine Woche vergangen und die Zeit rast. Hauptsächlich kommt es mir im Moment so vor, als kämen Weihnachten und der Jahreswechsel in diesem Jahr mindestens doppelt so schnell wie in anderen Jahren. Schon ist der November zur Hälfte vergangen und ich bin mal wieder dabei Listen zu schreiben (und abzuarbeiten). Da im neuen Jahr nur noch ein Monat bis zum errechneten Geburtstermin bleibt, möchte ich noch in diesem Jahr einiges sortieren und ausmisten, die Babyvorbereitungen inklusive allem Papierkram im wesentlichen abschließen und nebenbei natürlich auch noch die großen und kleinen Weihnachtsüberraschungen vorbereiten. Damit ich nicht den Kopf verliere helfen mir meine vielen Listen. Ich habe mir alle Aufgaben in Wochenziele heruntergebrochen. So behalte ich den Überblick und kann meine Zeit effektiv nutzen. Natürlich gibt es gute und schlechte Tage. An manchen Tagen bin ich voller Energie, fast komplett schmerzfrei und an anderen kann ich mich vor Hüftschmerzen und Sodbrennen kaum bewegen oder freue mich schon am frühen Vormittag auf den Mittagschlaf. Doch insgesamt genieße ich die Zeit im Moment. Ich genieße meinen freien Vormittage, die ich für all die Aufgaben nutzen kann, deren Erledigung die Anwesenheit des Prinzen sehr erschweren würde. Ich freue mich, dass meine Rücken- und anderen Schmerzen im Moment nicht schlimmer werden, sondern sich im Rahmen halten.

Noch 78 Tage bis zum Geburtstermin…

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SSW 28: Nix Neues

Schon wieder ist eine Woche vergangen. Wieder sind wir der nächsten „magischen Grenze“ ein Stück nähergekommen. Bald steht eine DREI vor der Schwangerschaftswoche und das fühlt sich dann schon wieder ganz schön nach Endspurt an. Am Wochenende habe ich auch die Waschmaschine mit den ersten Minibabysachen gefüttert… und so auf der Leine hängend bin ich dann doch ein bisschen ins Träumen geraten. Aber noch sind es auch noch fast drei Monate Zeit bis wir unser Wunder in die Arme schließen dürfen… Zumindest hoffe ich das, denn meine ToDo-Liste ist noch mindestens bis Ende des Jahres gut gefüllt. Alles Andere hätte wohl auch verwundert.

Langsam kommen wir auch in eine Routine mit dem neuen Alltag. Die Vormittage genieße ich im Moment sehr, denn ich habe Zeit für Dinge, die mal ein bisschen Muße und Ruhe erfordern. Auch für Dinge, die nicht super dringend und wichtig sind, sondern die ich einfach gerne machen möchte. Der Prinz fragt inzwischen auch am Wochenende von Zeit zu Zeit wann es endlich wieder in den Kindergarten geht. Natürlich gibt es auch da bessere und schwierigere Tage, aber alles in allem läuft es so gut, dass ich guten Gewissens hier zu Hause bleiben kann ohne mir ständig Gedanken zu machen.

Soweit gibt es hier also nix wirklich Neues zu berichten… wir warten auf den ersten Schnee!

Liebe Grüße in das Novembergrau

Eure Frau Pe

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SSW 26/27: Fokus

Mit dem Geburtstag des Prinzen, kleineren Krisen im Kindergarten, vielen Terminen und Aufgaben rückte die Schwangerschaft endgültig in den Hintergrund. Wenn die Rücken- und Hüftschmerzen nicht gewesen wären, dann hätte ich wohl vergessen können, dass ich schwanger bin. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mich nach einiger Grübelei dazu durchgerungen habe doch noch einen Geburtsvorbereitungskurs zu machen. Viele in meinem Umfeld haben mich ein bisschen belächelt, schließlich sind die letzte Geburt und das letzte Baby noch nicht wirklich lange her… Trotzdem wollte ich gerne irgendetwas „nur für das Baby“ tun… Gern auch ein regelmäßiger Termin für ein paar Wochen. Leider war das Angebot an Kursen terminlich nicht passend zu meinem errechneten Geburtstermin (der nächste Kurs mit freien Terminen startet erst Mitte Januar…) und mir blieb nur die Option auf einen Wochenendkompaktkurs. Eigentlich nicht meine Wunschvorstellung – auch weil für so lange Zeit die Betreuung des Prinzen ein Problem ist – dafür bei meiner Lieblingshebamme. Als besonderer Anreiz fungierte noch eine gute Freundin, die auch an dem Kurs teilnehmen wollte… Lange Rede, kurzer Sinn: Der Mann hat sich bereit erklärt mit dem Prinzen ein Männerwochenende zu machen und am Ende habe ich mich also angemeldet.

Die letzte Woche war eher anstrengend und ich habe zwischenzeitlich meine Entscheidung fast bereut… Schließlich gab es so viele andere Dinge, die man an einem freien Wochenende hätte tun können… Mit etwas gemischten Gefühlen saß ich also am Freitag auf meinem Stillkissen und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Erstaunlicherweise war nur eine Erst-Mama im Kurs, alle anderen erwarteten schon das zweite Kind… so unverständlich scheint meine Idee also scheinbar nicht zu sein auch beim zweiten Kind einen Vorbereitungskurs zu machen.

Letztendlich saß ich am Sonntag Abend vollkommen erschlagen auf dem Sofa. So ein Wochenende am Stück ist schon anstrengend. Ich habe unglaublich viel Neues gelernt, viel mehr als ich jemals erwartet hätte. Doch viel wertvoller für mich war die Verschiebung meines Fokus auf meine Tochter. War sie bisher mehr eine Idee, ein schmerzender Rücken und eine zusätzliche Aufgabe in meinem Hinterkopf, die ich gern noch ein bisschen nach hinten schieben wollte, bin ich jetzt voller Vorfreude auf die kommende Zeit, ich freue mich auf mein Baby, freue mich wieder auf die vielen ersten Male, die vor uns liegen. Ich bin endlich voll motiviert mich mit der Geburt auseinanderzusetzen, zu überlegen was wir organisatorisch tun müssen, denn obwohl der Prinz meint, er würde gern zuschauen wie das Baby aus dem Bauch „hüpft“, bin ich noch nicht davon überzeugt, dass ich das möchte. Also müssen wir einen Plan erarbeiten wie das ablaufen kann… und „nebenbei“ arbeite ich an meinem Geburtsplan, schreibe meine Wünsche und Vorstellungen auf und bastel an meiner „Traumgeburtskarte“.

Ich bin gespannt, voller Liebe und Vorfreude.

Eine traumhafte Woche wünsche ich euch allen

Eure Frau Pe auf Wolke 7… *streichelt verliebt den Bauch*

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